Endoprothetik am Sankt Josef-Hospital Xanten

Was bedeutet Endoprothetik?

Der Begriff aus der chirurgischen Orthopädie meint den Gelenkersatz ? in der Regel für Schulter, Knie oder Hüfte.  Altersbedingte Verschleißerscheinungen, krankhafte Veränderungen in den Gelenken oder schwere Unfälle  können den Einsatz künstlicher Gelenke erforderlich machen. Am Sankt Josef Hospital-Xanten werden künstliche Gelenke implantiert, die dem modernen Standard heutiger Verfahren entsprechen. Dank der stetigen Weiterentwicklung und der Auswahl der Materialien auf diesem Gebiet zeichnen sich die Modelle  in Funktion sowie Haltbarkeit durch eine lange Lebensdauer aus und tragen somit zu einem schmerzfreien Leben bei.

Erfahrung zählt

Am Sankt Josef-Hospital Xanten werden seit 1992 Gelenkimplantate eingesetzt. Hauptoperateure sind heute Dr. med. Olaf Nosseir, Chefarzt der Chirurgie und Dr. med. Michael Kleinheyer, Oberarzt der Chirurgie. Auch endoprothetische Operationen erfolgen im Sankt Josef-Hospital Xanten minimalinvasiv. Die Operation dauert ca. 60 Minuten. Schon am ersten Tag nach der Operation beginnt die Mobilisierung unter Anleitung des erfahrenen Teams der Physiotherapeuten am Sankt Josef-Hospital. Der stationäre Aufenthalt dauert in der Regel acht-zehn Tage.

Welche Verfahren werden angewendet?

Endprothetische Knieoperationen

Ein Standardverfahren gibt es beim Gelenkersatz nicht. Bei der Knieprothese werden drei unterschiedliche Typen unterschieden. Ist bei einem Gelenk nur ein Teil verschlissen, besteht die Möglichkeit nur einen Teil (Schlittenprothese – Teilweiser Gelenkersatz) zu ersetzen. Sollten zu den Knorpel- und Knochenschäden auch noch die Bänder im Knie geschädigt sein, dann hilft ggf. eine „Achsgeführte Knieprothese“ zur Stabilisierung der Bewegungsabläufe. Am häufigsten wird jedoch die Totalendoprothese (Oberflächenersatz) eingesetzt, hierbei wird die gesamte Oberfläche des Kniegelenkes (insbesondere Bänder) ersetzt.

Endoprothetische Hüftoperation

Am Sankt Josef-Hospital Xanten werden entweder „Zementfreie Hüft- Endoprothesen“ oder „Hybride Hüft- Endoprothesen“ eingesetzt. Bei der „Zementfreien Hüft-Endoprothese“ wird im Beckenknochen die Hüftpfanne eingepresst oder durch Aufspreizen verankert; der Hüftschaft wird in den Oberschenkelknochen eingepresst. Die knochenfreundlichen Werkstoffe der einzelnen Komponenten haben eine raue Oberfläche, die ein Anwachsen an das umliegende Knochengewebe anregt.
Die „Hybride Hüft-Endoprothese“ ist eine Mischform, die die Vorzüge beider Verfahren vereint. Die Hüftpfanne wird zementfrei in das Becken eingepresst, der Endoprothesenschaft im Oberschenkelknochen einzementiert.

Beratung der Patienten

In der Spezialsprechstunde Endoprothetik werden die Patienten eingehend untersucht. Anhand des individuellen Befundes wird ermittelt, ob die Notwendigkeit einer Operation besteht. Sollte ein Eingriff erforderlich sein, werden sowohl der Termin für die vorstationäre Vorstellung als auch der OP-Termin mitgeteilt. Bei dem vorstationären Termin erfolgen alle für den Eingriff notwendigen Untersuchungen. Im persönlichen Gespräch werden die endoprothetischen Möglichkeiten erörtert sowie die Operationsmethoden und deren Risiken erklärt. Bei diesem Termin gibt es auch die Informationen für die Nachbehandlung.
Anmeldung zu den Spezialsprechstunden Endoprothetik können an das Sekretariat der Chirurgie unter der Rufnummer 710/452 oder 710/2452 gerichtet werden.

Zusätzliche Angaben nach Teledienstgesetz:

* In diesem Land wurde die Berufsbezeichnung verliehen.
Ärztekammer: Ärztekammer Nordrhein
Kassenärztliche Vereinigung: Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein
Berufsordnung: Berufsordnung der Ärztekammer Nordrhein

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